20 Gedanken für 2020

27.12.2019

  1. Du bist mit dem abgelaufenem Jahr nicht sonderlich zufrieden? Ändere deine Perspektive! Es geht nicht nur ein Jahr zu Ende, sondern ein Jahrzehnt. Denk mal darüber nach, was sich in den vergangenen 10 Jahren für dich zum Guten verändert hat? Eine ganze Menge, oder?
  2. Viele Menschen überschätzen, was sie in einem Jahr erreichen können, und unterschätzen wozu sie in einem Jahrzehnt imstande sind. 
  3. Worauf möchtest du in 10 Jahren mit Stolz zurückblicken? Was ist dir heute wichtig und was auf lange Sicht? Was kannst du jetzt tun, um deinen kommenden Weg zu beeinflussen. In zehn Jahren wirst du bestimmt irgendwo ankommen. Fragt sich nur ... wo? 
  4. Erst wenn wir die Antwort auf die Frage »Was steuere ich an?« kennen, sind wir nicht länger verloren. Wenn wir nicht mehr orientierungslos sind, erreichen wir den inneren Frieden derjenigen, die wissen, dass sie sich auf dem richtigen Weg befinden. Was machst du, wenn du mit dem Auto von Hamburg nach München fahren möchtest? In der Regel gibst du deine genaue Zieladresse in das Navi ein, damit du jederzeit weißt wo du dich befindest, wie viele Kilometer es bis dorthin noch sind und wann du ankommst. Dennoch gibt man als Fahrtziel ins "Navi des Lebens" oft Begriffe ein, wie: Süden; Keine Ahnung; Muss ich erst überlegen; Fahr doch schon mal los; Hauptsache weg von hier! Und dann wundert man sich, wenn man in zehn Jahren noch immer nicht am gewünschten Ort angelangt ist...
  5. Ging es dir in 2019 so wie mir und du bist gestolpert und gestürzt? Gratuliere! Es zeigt doch nur, dass du in Bewegung bist! Solange du immer wieder aufstehst und es erneut versuchst, sind Niederlagen nichts als kleine Lektionen auf deinem Weg. Viele Rückschläge stellen sich hinterher als wichtige Wegweiser in die richtige Richtung heraus. 
  6. Uns treiben nur zwei Dinge an: Schmerz und Freude. Wir tun etwas entweder um Schmerz zu vermeiden oder um Freude zu erlangen. Dabei ist Schmerz meist unerlässlich. Er ist das Vorzimmer zur Freude und Wohlbefinden. Mit dem Rauchen aufzuhören, Sport zu treiben, Gewicht zu verlieren, sich weiterzubilden, etc. - all das kann schmerzhaft und mit Verzicht verbunden sein. Doch diese "Schmerzen" werden rasch durch Freude aufgewogen.
  7. Verrückt sein bedeutet: Immer nur dasselbe zu tun und dabei andere Resultate zu erwarten. Fortschritte werden dadurch verhindert, dass es schmerzlicher erscheint Veränderungen herbeizuführen als am bisherigen Zustand festzuhalten. 
  8. Gehst du einem Freund oder einer Freundin seit geraumer Zeit aus dem Weg, weil zwischen euch etwas "vorgefallen" ist? Egal, wer aus deiner Sicht die Schuld trug, rufe diese Person  zum Jahreswechsel an und wünsche ihr ein gutes neues Jahr. So beginnt auch dein Jahr ohne nagende Altlasten. 
  9. Der Wert des Lebens bemisst sich auf dem Weg und nicht erst bei der Ankunft im Ziel. Das Leben erhält dadurch Bedeutung, dass du den Weg bewusst genießt und nicht anhand all der Dinge, die du im achtlosen voranschreiten zusammenraffst. 
  10. Glücklich sein ist der Genuss dessen, was im jetzt passiert. 
  11. Du gehst in ein Museum. Zwischen all den wunderschönen Gemälden klafft ein weißer Fleck an der Wand. Eines der Bilder eines berühmten Malers befindet sich zur Restauration. Du ärgerst dich und liest das Schildchen unter dem fehlenden Gemälde, das bestimmt ganz toll sein muss. Dabei ist das eigentlich ärgerliche, dass man sich auf den Mangel konzentriert, anstatt die vielen anderen schönen Gemälde zu bewundern. Das Leben ist wie diese Galerie: Eine Aneinanderreihung von Begebenheiten und Erinnerungen, unter denen wir immer wieder auf die Leerstelle der Dinge stoßen, die uns scheinbar fehlen.
  12. Reife bedeutet zuzulassen, dass manche Dinge aus unserem Leben verschwinden, damit an ihre Stelle etwas Neues treten kann. Dafür muss man lernen loszulassen. Nur wer sich vor dem fürchtet was kommt, klammert sich an das, was er hat. 
  13. Wenn du nachts bittere Tränen vergießt, weil die Sonne verschwunden ist, siehst du auch die Sterne nicht. 
  14. Keine Erfahrung im Leben hat eine andere Bedeutung als die, die du selbst ihr zuschreibst. Nicht die Ereignisse des Lebens prägen unsere Persönlichkeit, sondern unsere Sichtweise auf diese Ereignisse. 
  15. Unser Denken ist ein stetiger Prozess aus Fragen und Antworten. Je besser du deine Fragen an dich selbst gestaltest, umso bessere Antworten erhältst du auch. Bei einem Problem kannst du dich fragen: "Warum muss ausgerechnet mir das passieren?", oder "Wie konnte ich nur so blöd sein", was dich beides nicht weiterbringt. Fragst du dich aber: "Welchen Nutzen kann ich aus dieser Situation gewinnen", eröffnest du dir hingegen die Möglichkeit sogar einen Vorteil aus deinen Problemen zu gewinnen.
  16. Man kann nicht befürchten, keine Möglichkeit mehr zu haben etwas zu tun wovon man schon immer träumte, wenn man es bereits getan hat oder es jeden Tag macht. 
  17. Ich bin Autor. Damit sind wir Kollegen. Auch du bist eine Autorin oder ein Autor - nämlich Drehbuchautor*in deines Lebens. Du bist sogar Regisseur*in und Hauptdarsteller*in in deinem ganz eigenen Film. Wie also sieht die nächste Szene oder dein nächstes Kapitel aus? Spannend, langweilig, traurig oder lustig? Wird dein Film den Kinobesuchern gefallen? Das hängt einzig vom Regisseur und der Hauptdarstellerin ab - und das bist du in einer Person. Also übernehme die volle Verantwortung für das Gelingen deines Movies und sei nicht Komparse oder Statist des Films über dein Leben. 
  18. Du glaubst an dich und ich glaube ebenfalls an dich. Aber glaube nicht den Nein-Sagern. Du kannst alles schaffen was auch immer du dir vornimmst, denn es ist dein Ding und du wirst ganz bei der Sache sein. Alles Weitere wird sich fügen, vertraue darauf. 
  19. Du bist genau die Person, die du dir in der Vergangenheit in deinen Gedanken vorgestellt hast. In zehn Jahren wirst du wieder die Person sein, die du dir jetzt ausmalst. Im Positiven wie auch im negativen Sinne. 
  20. In diesem Sinne wünsche ich euch allen ein wundervolles neues Jahrzehnt - euer Jahrzehnt!